Nicolai Remberg fällt nach Kreuzbandriss langfristig aus
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Nicolai Remberg hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt damit langfristig beim Hamburger SV aus. Trainer Merlin Polzin teilte mit, dass er die Rolle von Remberg nicht direkt eins zu eins kompensieren kann und deshalb eine andere taktische Auffanglösung plant.
Für das anstehende Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag um 15:30 Uhr sucht der Trainerstab nach Ersatz für die Position im defensiven Mittelfeld. Eine Systemumstellung ist laut Merlin Polzin ebenfalls als Option möglich. Die finale Entscheidung über die Startelf fällt erst nach dem Abschlusstraining.
Dabei ist auch der Status von Albert Sambi Lokonga zu beachten, der aktuell leicht angeschlagen ist. Als Alternativen für die Sechserposition werden Kofi Amoako, Nicolás Capaldo und Bilal Nadir gehandelt. Laut Merlin Polzin wird Nicolás Capaldo jedoch aktuell für die Dreierkette benötigt, obwohl der argentinische Nationalspieler durch seine Dynamik und Abwehrleistung überzeugt.
Für Miro Muheim spielt hingegen keine Rolle als Nachfolger auf der Sechs, da er laut Merlin Polzin über zu wenig Defensiverfahrung für diese Position verfügt. Kofi Amoako, der bisher geringe Einsatzzeiten vorweisen kann, kam gegen die TSG Hoffenheim zu seinem ersten Saisonspiel, nachdem er zuvor bereits im Testspiel gegen Kopenhagen zum Einsatz kam.
Merlin Polzin ist mit Teilbereichen der Leistung des 21-jährigen Amoako unzufrieden, betonte aber dessen hohe Positionstreue. Sollte Amoako am Samstag zum Einsatz kommen, sieht der Trainer dies als Chance für dessen persönliche Entwicklung, wobei der Spieler als verbindender Anker zwischen den Mannschaftsteilen agieren könnte.

